Terra
In der Zukunft hat sich die Erde in ein ökologisches Wrack verwandelt. Der Mond ist ein einziges Bergwerk, und alle Hoffnungen liegen nun auf der Besiedlung des Mars. Dessen Terraforming ist in vollem Gange, und mit Raumfrachtern werden die Rohstoffe des roten Planeten abtransportiert. Jak ist Mechaniker an Bord eines dieser vollautomatischen Frachter, der gerade mit zwei Millionen Tonnen Erz auf dem Weg zur Erde ist. Was er nicht weiß: Einer der Container ist vollgestopft mit Bomben. Und auch Jak hat ein paar Geheimnisse zu verbergen. Für ihn und seine Schwester Sal, die als Marshal auf dem Mond stationiert ist, beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit, bei dem es um nichts weniger geht als um das Schicksal des Planeten Erde …

Terra Details

TitleTerra
Author
LanguageGerman
ReleaseNov 12th, 2018
PublisherWilhelm Heyne Verlag, München
ISBN-139783453319677
Rating
GenreScience Fiction, Thriller, European Literature, German Literature

Terra Review

  • Aleshanee
    January 1, 1970
    Der etwas nüchterne Schreibstil hat zwar zur Handlung gepasst, war mir aber teilweise etwas zu trocken. Auch die Gefühle der Charaktere und mein Gefühl für sie blieb etwas auf der Strecke, aber dafür war es insgesamt eine sehr spannende Handlung mit guten Ideen! Ausführliche Rezension kommt noch ;) Da mich die Brüder T. S. Orgel schon mit ihrer Fantasytrilogie "Die Blausteinkriege" und ihrem Steampunk-Krimi "Die Fabrik" überzeugen konnten, war ich natürlich neugierig, was sie sich für die Zukunf Der etwas nüchterne Schreibstil hat zwar zur Handlung gepasst, war mir aber teilweise etwas zu trocken. Auch die Gefühle der Charaktere und mein Gefühl für sie blieb etwas auf der Strecke, aber dafür war es insgesamt eine sehr spannende Handlung mit guten Ideen! Ausführliche Rezension kommt noch ;) Da mich die Brüder T. S. Orgel schon mit ihrer Fantasytrilogie "Die Blausteinkriege" und ihrem Steampunk-Krimi "Die Fabrik" überzeugen konnten, war ich natürlich neugierig, was sie sich für die Zukunft für eine Geschichte ausgedacht haben!Wann das ganze spielt war mir ehrlich gesagt nicht so recht ersichtlich, mir scheint es nur 100 oder 150 Jahre in der Zukunft zu liegen, irgendwie bin ich mit den erwähnten Jahreszahlen nicht so ganz klar gekommen. Aber das war auch das einzige, denn alles andere ist zwar sehr vielseitig, aber gut strukturiert, so dass man allen Ereignissen gut folgen kann. Wie aus dem Klappentext ersichtlich haben wir den Mond schon bewohnbar gemacht und sind dabei, das gleiche mit dem Mars zu versuchen. Die Rohstoffe, die Jak in einem großen Konvoi aus Raumfrachtern transportieren soll, sind aber nicht das, was sie scheinen und bald beginnt ein spannender Wettlauf gegen die Zeit.Bei den Kapiteln wird viel zwischen Orten und Figuren hin und her gesprungen, aber die wichtigsten sind defintiv Jak und seine Schwester Sal, die mit allen Möglichkeiten versuchen, das Schlimmste zu verhindern. Dieser Wechsel war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber dadurch konnten die Autoren sehr schön aufzeigen, was hinter der Verschwörung steckt. Nur nach und nach setzen sich die Puzzleteile zusammen und decken den Plan auf, der kaum zu vereiteln scheint. Den Schreibstil empfand ich als etwas nüchtern und trocken und auch technische Feinheiten kommen nicht zu kurz, waren für mich aber bis auf Kleinigkeiten alle verständlich. Es passte auf jeden Fall zur Handlung, die in einem guten Tempo vorangegangen ist. Die Figuren lernt man ganz gut kennen, in die Tiefe wird aber hier nicht gegangen. Im Vordergrund steht wirklich die Aufklärung über die gnadenlosen Hintermänner, die zum Teil über Jak auf seinem Raumfrachter läuft, aber auch über seine Schwester Sal, die sich unter den Kuppeln auf dem Mond in einige waghalsige Situationen stürzen muss. Auch andere interessante Figuren sind dabei, über die ich gerne noch mehr gelesen hätte.Übrigens wurde auf das Leben auf dem Mond immer wieder näher eingegangen und hat einen für mich guten Einblick verschafft, wie es tatsächlich sein könnte. Dabei war es keine Überraschung, wie sich Ober- und Unterschicht auch hier ihren Weg bahnen.Aber auch der Raubbau, den die Menschheit natürlich auch in dieser Zukunft betreiben würde, denn dazulernen scheinen wir ja nicht. Auch die Erde, die hier mittlerweile auf das Ende zustrebt, bzw. auf das Ende der Menschheit, die durch die Umwelteinflüsse bald nicht mehr überleben können. Insgesamt hat mir durch den pragmatischen Schreibstil etwas der Schwung gefehlt, dafür steigt die Spannung gegen Ende immer mehr und beschließt das ganze mit einem explosiven Finale! © AleshaneeWeltenwanderer
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  • Powerschnute
    January 1, 1970
    Offenbar sind die Gebrüder Orgel im Fantasybereich ein etabliertes Autorenduo, von dem ich aber bisher selbst noch nichts gelesen habe. Mit Terra wagen sie nun den Schritt in die ScienceFiction und das tun sie auch noch ganz gut.Den bisherigen Begeisterungsstürmen anderer Rezensenten kann ich mich allerdings nicht vollumfänglich anschließen. Mich störte der sehr nüchterne Erzählstil doch sehr und von allen Figuren war Jaks Schwester Sal die einzige, mit der ich wirklich warm wurde. Bei allen and Offenbar sind die Gebrüder Orgel im Fantasybereich ein etabliertes Autorenduo, von dem ich aber bisher selbst noch nichts gelesen habe. Mit Terra wagen sie nun den Schritt in die ScienceFiction und das tun sie auch noch ganz gut.Den bisherigen Begeisterungsstürmen anderer Rezensenten kann ich mich allerdings nicht vollumfänglich anschließen. Mich störte der sehr nüchterne Erzählstil doch sehr und von allen Figuren war Jaks Schwester Sal die einzige, mit der ich wirklich warm wurde. Bei allen anderen war der Erzählstil für mich dann doch einen Tick zu distanziert. Sehr schade eigentlich, denn Potential hatten alle Figuren.Schade fand ich außerdem, dass einige Figuren eingeführt wurden, nur um dann für das weitere Buch keine weitere Rolle zu spielen. Das wurde wohl auch schon in einer anderen Buchbesprechung etwas bemängelt.Insgesamt schaffen die Gebrüder Orgel eine interessante Version der Zukunft mit einer eher düsteren Atmosphäre. Besonders die Schilderungen um Sals Leben und das der anderen Bewohner auf dem Mond fand ich hervorragend gemacht. Da passte einfach alles zusammen.Vom Gesamteindruck her erinnerte mich das Buch – gerade was das Worldbuilding und die äußerst realistische, düstere Atmosphäre angeht – an die Expanse-Reihe von James S. A. Corey. Auch konnte ich wie bei diesen beiden keinen Wechsel im Schreibstil der Autoren entdecken wenn sie wechselten. Ich könnte also nicht sagen, welcher der beiden welches Kapitel geschrieben hat. Es war insgesamt alles sehr flüssig und gut.Fazit: Ein gutes SciFi-Debut für T. S. Orgel, das neugierig macht, was die beiden in diesem Genre noch so alles in petto haben. Da darf man mit Sicherheit gespannt sein und sich hoffentlich auf weitere Abenteuer freuen. Klare Leseempfehlung.
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  • Natalia
    January 1, 1970
    Läuft die Zeit der Erde nun endgültig ab?Ein Konvoi von Frachtschiffen ist im Sonnensystem unterwegs. So weit, so gut - bis Jak, der Pilot eines Frachtschiffes, einige Unstimmigkeiten bei einem seiner Container entdeckt. Schnell muss er feststellen, dass seine Fracht wohl doch nicht so harmlos ist, wie sie scheint. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - und gegen einen unbekannten Gegner....Jak ist bei dem Ganzen zum Glück nicht auf sich allein gestellt. Mit Hilfe von unter anderem seiner Schw Läuft die Zeit der Erde nun endgültig ab?Ein Konvoi von Frachtschiffen ist im Sonnensystem unterwegs. So weit, so gut - bis Jak, der Pilot eines Frachtschiffes, einige Unstimmigkeiten bei einem seiner Container entdeckt. Schnell muss er feststellen, dass seine Fracht wohl doch nicht so harmlos ist, wie sie scheint. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - und gegen einen unbekannten Gegner....Jak ist bei dem Ganzen zum Glück nicht auf sich allein gestellt. Mit Hilfe von unter anderem seiner Schwester Sal, welche UA-Marshal ist, schafft Jak es das volle Ausmaß der „nicht Harmlosigkeit“ seiner Fracht zu erkennen. Doch wie wird er mit dem neu erworbenen Wissen umgehen? Die Kapitäne der Raumschiffe im Konvoi befinden sich größtenteils einsam und allein in ihren Schiffen. Allerdings haben sie ihre AVAs - künstliche Intelligenzen, die ihnen mehr als nur ein bisschen Arbeit abnehmen. Doch das ist nicht das einzige, was T.S. Orgel sich einfallen lassen haben. Die Raumfahrt ist so weit, dass der Mond besiedelt und weiteres in Planung ist. Die Charaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen und ich habe mich nach wenigen Seiten bereits in ihrer Welt zurechtgefunden.Die beiden Autoren Tom und Stephan Orgel erschaffen hier eine geniale Zukunftsvision mit allem was dazu gehört. Und ihr Buch? Das hält genau das, was es verspricht! „Die Zeit der Erde läuft ab“ - Ihr wollt wissen was es genau damit auf sich hat? Dann lest selbst! Von mir gibt es 5 Sterne!
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