L'Insouciance
De retour d’Afghanistan où il a perdu plusieurs de ses hommes, le lieutenant Romain Roller est dévasté. Au cours du séjour de décompression organisé par l’armée à Chypre, il a une liaison avec la jeune journaliste et écrivain Marion Decker. Dès le lendemain, il apprend qu’elle est mariée à François Vély, un charismatique entrepreneur franco-américain, fils d’un ancien ministre et résistant juif. En France, Marion et Romain se revoient et vivent en secret une grande passion amoureuse. Mais François est accusé de racisme après avoir posé pour un magazine, assis sur une œuvre d’art représentant une femme noire. À la veille d’une importante fusion avec une société américaine, son empire est menacé. Un ami d’enfance de Romain, Osman Diboula, fils d’immigrés ivoiriens devenu au lendemain des émeutes de 2005 une personnalité politique montante, prend alors publiquement la défense de l’homme d’affaires, entraînant malgré lui tous les protagonistes dans une épopée puissante qui révèle la violence du monde.

L'Insouciance Details

TitleL'Insouciance
Author
LanguageFrench
ReleaseAug 18th, 2016
PublisherGallimard
ISBN-139782070146192
Rating
GenreCultural, France, Roman, European Literature, French Literature, Literary Fiction, Novels

L'Insouciance Review

  • Liesa
    January 1, 1970
    3.5
  • Buchdoktor
    January 1, 1970
    In einem Hotel auf Zypern kreuzen sich die Lebenswege mehrerer Franzosen. Romain Roller kehrt voller Schuldgefühle von einem kurzen Einsatz in Afghanistan zurück, der zwei seiner Männer das Leben kostete und einen zum lebenslangen Pflegefall machte. Marion Decker hat als junge Journalistin den Einsatz begleitet. Osman Diboula, ein charismatischer Politiker, Kind des sozialen Brennpunktes Clichy-sur-Bois und beflissenes Aushängeschild des französischen Präsidenten, ist in offizieller Mission auf In einem Hotel auf Zypern kreuzen sich die Lebenswege mehrerer Franzosen. Romain Roller kehrt voller Schuldgefühle von einem kurzen Einsatz in Afghanistan zurück, der zwei seiner Männer das Leben kostete und einen zum lebenslangen Pflegefall machte. Marion Decker hat als junge Journalistin den Einsatz begleitet. Osman Diboula, ein charismatischer Politiker, Kind des sozialen Brennpunktes Clichy-sur-Bois und beflissenes Aushängeschild des französischen Präsidenten, ist in offizieller Mission auf Zypern. Osman war zuhause in Frankreich der Sozialarbeiter der Jungs und hat es seitdem zum Präsidentenberater gebracht. Der Zwischenaufenthalt auf der Insel soll wie eine Depressionskammer auf die Kriegsheimkehrer wirken. Hauptsächlich soll jedoch vor der Öffentlichkeit verborgen werden, wie leichtfertig vorbereitet und miserabel ausgestattet Soldaten in den Einsatz geschickt wurden. Alle beteiligten Personen erleben im Folgenden einen persönlichen oder beruflichen Absturz, der wie eine Lawine weitere Angehörige mitreißen wird. Romain, dessen Frau ihm seit ihrer Jugend stets den Rücken freigehalten und alle Belastungen klaglos weggesteckt hat, verliebt sich auf dramatische Weise in Marion. Marions Ehe mit einem der mächtigsten Wirtschaftsbosse Frankreichs befindet sich in der Krise. Die Autorin eines erfolgreichen Romans muss erkennen, dass es in François Vélys Kreisen nur am Rande um Liebe geht. Wichtiger sind der korrekte Code, das Gespür für soziale Nuancen – und in Marions Fall, wer ihren Lebensunterhalt sichert, ihre persönliche „Komfort-Zone“. Die sozialen Gräben zwischen altem Wohlstand und jungem Ehrgeiz sind zentrales Thema des Buches. Osman Diboula ist als Kind von Einwanderern aus der Elfenbeinküste in einem sozialen Brennpunkt geboren. Die Unruhen von 2005 waren Geburtsstunde seiner politischen Karriere. Vom Streetworker gelangte er als Quoten-Migrant mit einem einzigen Karriereschritt direkt in den Elysée-Palast. Über ihn und seine Partnerin Sonia Cissé, ebenfalls Kind eines afrikanischen Vaters, wird bereits gewitzelt, sie seien Frankreichs zukünftige Obamas. Doch die Codes der Oberschicht grenzen Osman aus, schaffen ein mentales Ghetto für ihn. Bisher war François stets Lieblingskind des Schicksals, obwohl sein Vater noch mit dem Familiennamen Levy als Widerstandskämpfer in Buchenwald inhaftiert war. Ein Moment der Instinktlosigkeit bringt nicht nur François‘ gesamten großbürgerlichen Kosmos zum Absturz, sondern macht ihn weltweit zum Paria. Aus der beruflichen wie privaten Katastrophe scheint François‘ Scharfsinn ihn zum ersten Mal nicht retten zu können. Auch Osman gleitet in atemberaubendem Tempo aus seiner Komfortzone, ausgelöst durch einen Moment der Unbeherrschtheit. Osman kann jedoch auf kein doppeltes soziales und finanzielles Netz zurückgreifen, wie Mitglieder der Eliten. Wenn er seinen Job als Präsidentenberater verliert, fallen mit ihm seine betagten Eltern, die von der Unterstützung durch ihren Sohn abhängig sind, obwohl sie ein Leben lang gearbeitet haben. Es fällt auch Sonia, die bis dahin geglaubt hatte, sich aus eigener Kraft durch Leistung hochgearbeitet zu haben. Und wieder kommt es zu einem für die französische Klassengesellschaft ungewöhnlichen, schicksalhaften Zusammentreffen der Beteiligten … FazitTuils Figuren stehen stellvertretend für eine Gesellschaft zementierter Klassenschranken, für drängende soziale Konflikte, nicht nur in Frankreich. Auf welcher Seite des sozialen Grabens jemand geboren wird, scheint über Generationen weiter vererbt zu werden. Osmans Fall empfand ich als den tiefsten Abstieg, weil er erkennen muss, dass er im Kalkül um Macht nur Mittel zum Zweck war. Ohne fachliche Qualifikation wird er der schwarze Junge aus Clichy-sur-Bois bleiben, egal wem er gerade als Aushängeschild dient. Solange es dabei allein um den Machterhalt Einzelner geht, löst Politik keine Probleme, nicht in Clichy-sur-Bois, nicht in Afghanistan oder im Irak.Auslöser für Tuils großartigen Roman war ein konkretes Ereignis im Jahr 2008, die Handlung jedoch ist fiktiv. Es geht darin um Macht, Ehrgeiz, Scheitern, versehrt Werden, Identitätskonflikte, pubertäre Rebellion, um den Krieg, die Sprengkraft von religiösem Extremismus, männliche Identität und eine komplexe Gesellschaft, in der ich mich auch als deutsche Leserin wiederfinden kann. Karine Tuils Einführung ihrer miteinander verketteten Personen zieht augenblicklich in die Handlung hinein. Die Tochter von Einwanderern charakterisiert ihr Personal pointiert wie in einer umfassenden psychologischen Analyse, trennt dabei Selbsttäuschung von Realität. Stilistisch sitzen ihre Charakterisierungen auch in der Übersetzung ins Deutsche wie maßgeschneidert.Ein komplexer Gesellschaftsroman, nichts für zartbesaitete Leser, intensiv und spannend bis zum Schluss.
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  • Tuti
    January 1, 1970
    intéressant, ancré dans la réalité actuelle
  • Anya
    January 1, 1970
    I can sum up Karine Tuil’s “Insouciance”, by saying that it is an interesting novel. In fact, don’t let its length (over 500 pages) fool you. The book is indeed interesting and very readable. I was, in fact, able to finish it during the course of a very busy week.The novel follows the lives of three main characters, whose stories are narrated in alternating chapters, and intertwine in the most improbable of ways. All three characters are, sadly, classic stereotypes, though I do re-it I can sum up Karine Tuil’s “Insouciance”, by saying that it is an interesting novel. In fact, don’t let its length (over 500 pages) fool you. The book is indeed interesting and very readable. I was, in fact, able to finish it during the course of a very busy week.The novel follows the lives of three main characters, whose stories are narrated in alternating chapters, and intertwine in the most improbable of ways. All three characters are, sadly, classic stereotypes, though I do re-iterate that the book is interesting(!)Main character number one is a burly French GI Joe type named Romain. We are offered no windows into this man’s intellect or interests. All that’s really revealed about him is the fact that he’s a passionate, self-absorbed and rather deluded soldier with PTSD. In an extremely inprobable scenario that takes place at the very beginning of the novel, **SPOILERS AHEAD**GI Romain has a spontaneous one-nighter with a millionaire’s wife. On the foundation of one night of ‘extreme passion’ during which it seemed that conversation, if at all present, was minimal, GI Romain decides to leave his loyal young wife and child for yes…the improbable dream of life with said millionaire’s wife.Main character number two is an Afro-French aspiring politician by the name of Osman. He’s from the French equivalent of the hood and lacks the diplomas necessary to make it in elitist world of French politics. However, Osman believes that work ethic, innate abilities and ‘knowledge of the field’ could compensate for what he lacks in connexions and education. Osman later learns that he is wrong. He is devastated by the continuous onslaught of racism that he is confronted with on a day-to-day basis. He is also jaded by the fakery and opportunism of French politics; where no friend is really a friend, and where only force and influence matter.Finally, main character number three is the (sort-of) Jewish millionaire. Born with a silver spoon in his mouth, no wonder that Francois is the wealthy and influential CEO of a major telecommunications company. Things are going swimmingly well for Francois, that is, until he gets caught up in a series of unfortunate scandals that see him tarred first as a racist, then as a Zionist. The latter label is particularly offensive to Francois as, though his ancestry is Jewish, he was raised as a Catholic…As mentioned above, “Insouciance” is a very readable novel. Its the sort of interesting read you can easily jump-in-and-out of on public transit. The novel also dares to delve into the sensitive world of race and identity politics; a topic that I haven’t come across often in French literature. I found some of the discussions on identity politics rather interesting, i.e. that you’re damned if you assume an racial identity, as you’re seen as not wanting to integrate, however, you’re also damned if you don’t, as people may view you as someone who is turning his back on his heritage.Let’s put aside the fact that all of the characters in this novel were unlikeable, egocentric stereotypes. Let’s put aside the fact that some events in the novel were rather incredulous. The novel is interesting (though not outstanding), and I don’t regret having read it.
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  • Denisa Ballová
    January 1, 1970
    Rozklad duše. Xenofóbia. Antisemitizmus. Elyzejský palác. Buržoázia. Vojna v Afganistane. A do toho citáty Mitterranda, de Gaulla, Sartra, Prusta, Fitzgeralda, ... Karine Tuilová chcela napísať román o Francúzsku so všetkým, čo k tejto krajine patrí. Občas je to presýtené, zriedka patetické, ale inak je to o spoločnosti, ktorá je posadnutá identitou a triedou. V ktorej sa všetci naháňajú za mocou a peniazmi, aby nakoniec zistili, že život by mal byť o niečom inom.„Většina lidí dává p Rozklad duše. Xenofóbia. Antisemitizmus. Elyzejský palác. Buržoázia. Vojna v Afganistane. A do toho citáty Mitterranda, de Gaulla, Sartra, Prusta, Fitzgeralda, ... Karine Tuilová chcela napísať román o Francúzsku so všetkým, čo k tejto krajine patrí. Občas je to presýtené, zriedka patetické, ale inak je to o spoločnosti, ktorá je posadnutá identitou a triedou. V ktorej sa všetci naháňajú za mocou a peniazmi, aby nakoniec zistili, že život by mal byť o niečom inom.„Většina lidí dává přednost pohodlným řešením před rizikem, protože mají strach ze změny a neúspěchu, ovšem nejvíc by se měli bát promarněného života.“
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  • Gergana Karadjova
    January 1, 1970
    Засяга важни теми (антисемитизъм, расизъм, френски вътрешно-обществени динамики, любов и омраза, родителеи и деца), но с посредствено или под-посредствено изпълнение. Все пак ги засяга обаче, все е нещо. Клони към сюжетен роман, държи те докато приключи. Има потенциал за филм. Но от тези, които се правят пак посредствено. Защото иначе работата отива към “един френски роман”, а това е трудно.
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  • StefanieFreigericht
    January 1, 1970
    „Ein grandioses Gesellschaftspanorama unserer Zeit“Der Klappentext nennt das Buch „ein grandioses Gesellschaftspanorama unserer Zeit“ – und das passt. Der Rest vom Klappentext verrät etwas viel, wobei das hier nicht einmal schadet, weil es mehr darauf ankommt, WIE elegant Karine Tuil das tut – und welche eigenen Überlegungen das auslösen kann.Der Roman wechselt die Perspektiven zwischen drei Männern, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Reich geboren oder aus dem Prob „Ein grandioses Gesellschaftspanorama unserer Zeit“Der Klappentext nennt das Buch „ein grandioses Gesellschaftspanorama unserer Zeit“ – und das passt. Der Rest vom Klappentext verrät etwas viel, wobei das hier nicht einmal schadet, weil es mehr darauf ankommt, WIE elegant Karine Tuil das tut – und welche eigenen Überlegungen das auslösen kann.Der Roman wechselt die Perspektiven zwischen drei Männern, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Reich geboren oder aus dem Problemviertel, als Kind von afrikanischen Einwanderern oder mit rein französischer Ahnenreihe, mit Hintergrund im Islam, im Katholizismus, im Judentum (oder sogar mit Kombinationen davon), erfolgreich, aufstrebend oder gebrochen. Überhaupt, gebrochen – alle von ihnen werden in diesem Roman in der einen oder anderen Weise zu Verlierern werden; der Text lebt davon, ihnen dabei zuzusehen. Ihr Scheitern ist dabei teils zutiefst menschlich – sie verlieben sich und Partnerschaften zerbrechen, Karrieren gehen kaputt, angebliche Freunde werden zu Verrätern - zur wirklichen Identifikationsfigur taugt mir keiner von ihnen: zu sehr finden sie ihre Identifikation in der Selbst-Zelebrierung als „Alpha-Männchen“; selbst die Frauen um sie herum sind kaum besser in ihrem Streben nach Durchsetzung eigener Machtbedürfnisse.Die Sprache ist eine Freude: gut verständlich, treffsicher, situativ changierend – ob von den Schrecken des Krieges handelnd: „Könnte der Übersetzer, der euch seine Dienste anbietet, nicht ein von den Taliban ferngesteuerter Spion sein, eine Geisel, die unter Zwang handelt? Es ist ein Leichtes, ihn zu erpressen, indem sie damit drohen, seine Familie zu töten, sie wissen, wo sie wohnt, sie kennen den Namen seines Vaters und seiner Schwester, du weißt, was wir deiner Schwester antun können, ja, er weiß es, sie werden ihr eine Kugel in den Kopf jagen oder sie mit Säure bespritzen, ein Strahl ins Gesicht, und sie ist für immer entstellt, als abschreckendes Beispiel.“ S. 20oder ob es um oft ernüchternde Schlussfolgerungen geht: „Er hatte die Liebe verschmäht. Nun musste er sich mit der Zuneigung seiner Familie begnügen, dem Trostpreis.“ S. 278Mich hat der Text sehr zum Nachdenken angeregt – hinaus über das altbekannte Erwägen, wo Diskriminierung beginnt, inwieweit viele Förderungen verkappte Demütigungen beinhalten, wo die Zensur im Kopf stattfindet, hin dazu, wo die Demütigung geflissentlich ignoriert wird, um nicht als „Spielverderber“ dazustehen. Das ist kein rein französisches Thema, das lässt sich auch in deutschsprachigen Ländern exemplifizieren; ich war teils erschreckt, wie viele dumme (rassistische, sexistische, antisemitische,…) Sprüche aus dem Buch ich bereits im gesellschaftlichen Umgang gehört hatte, oft „natürlich“ ganz „harmlos“ gemeint. Das ist schon „ganz großes Kino“ von Karine Tuil.Andere Hintergründe im Roman wird man nur verstehen, wenn man sich ein wenig mit Frankreich auskennt, so die „Grandes Écoles“ unter den Universitäten, die quasi als Automatismus eine Karriere in Politik und Wirtschaft versprechen, und das spezielle Schulsystem mit den stark konkurrierenden vorbereitenden Gymnasien – aber andererseits werfen internationale Studien Deutschland vor, unterdurchschnittlich wenige Studenten hervorzubringen, die aus Nicht-Akademiker-Familien stammen (stimmt, das ist schon insgesamt etwas anderes, „normale“ Universitäten haben die Franzosen auch noch – und diese „besonderen“ Universitäten haben wir hier nicht, die Bedeutung von Rankings ist geringer, die Privat-Unis finden den Vergleich eher mit dem US-System). Lässt man das außen vor, liest sich das Buch nicht nur als „französische“ Gesellschaftsstudie, sondern durchaus als eine der westlichen Gesellschaftssysteme, bei der vielleicht die Eltern von Osman bei einem britischen Autor aus Indien kämen, bei einem deutschen Autor aus der Türkei, etc.Immer noch fasziniert mich das Ende – sehr geschickt, bei allen zwischendurch oft sehr ernüchternden Aussagen. Es bleibt, über einige von ihnen nachzudenken: „Die meisten Menschen ziehen die Bequemlichkeit dem Risiko vor, … weil sie Angst vor einer Veränderung oder einem Scheitern haben, dabei müssten sie am meisten Angst vor einem vergeudeten Leben haben.“ S. 496Meine Empfehlung als Folgebuch:James Finn Garner: Politically Correct Bedtime-Stories (Märchen in „politisch-korrekt-Sprech“ – da sind „Zwerge“ stattdessen „vertically handicapped“ – sehr entlarvend und damit durchaus adäquat zu einem Zitat aus Tuil: „In unserer Gesellschaft ist etwas sehr Ungesundes im Gange, alles wird durch den Blickwinkel der Identität betrachtet.“ S. 285 alternativ werde ich selbst in den Büchern stöbern, die Paul Vély zum Trauern empfiehlt:Rainer Maria Rilke „Du musst das Leben nicht verstehen“Joan Didion „Das Jahr magischen Denkens“Roland Barthes „Tagebuch der Trauer“Jorge Semprún „Schreiben oder Leben“ mit dem schönen Zitat „Das Leben war noch lebbar. Es genügte zu vergessen, es mit Bestimmtheit, brutal zu beschließen.“ S. 487
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  • Siham Elfakir
    January 1, 1970
    Très bon livre, avec des personnages très intéressants et des sujets d'actualités. Il est question de racisme, de médias, d'antisémitisme, de discrimination positive, de la guerre, de traumatismes... Quelques longueurs au début mais globalement une bonne lecture contemporaine. (Son précédent livre l'invention de nos vies est excellent. À lire sans aucune hésitation).
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  • Idees Livres Mandarine
    January 1, 1970
    Voilà un livre que je n'attendais pas. Un livre qui laisse des traces comme on dit. Un livre qui dérange, qui dit haut ce qu'on pense tout bas, un livre qui traduit nos doutes mais aussi nos espoirs ... un livre qui mérite le détour, un grand moment de lecture pour moi .
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  • Henri-Charles Dahlem
    January 1, 1970
    Karine Tuil aurait mérité l’un grands des Prix littéraires de l’automne, tant elle parvient à tenir son lecteur en haleine tout au long des 528 pages de L’Insouciance, faisant de cet ambitieux roman un «page-turner» formidablement efficace.Les premiers chapitres nous présentent les personnages qui vont se croiser au fil du déroulement de ce récit, à commencer par le baroudeur Romain Roller qui revient d’Afghanistan, après avoir déjà traîné sa bosse dans d’autres points chauds de la planète Karine Tuil aurait mérité l’un grands des Prix littéraires de l’automne, tant elle parvient à tenir son lecteur en haleine tout au long des 528 pages de L’Insouciance, faisant de cet ambitieux roman un «page-turner» formidablement efficace.Les premiers chapitres nous présentent les personnages qui vont se croiser au fil du déroulement de ce récit, à commencer par le baroudeur Romain Roller qui revient d’Afghanistan, après avoir déjà traîné sa bosse dans d’autres points chauds de la planète. Avec ce qu’il reste de sa troupe, il se retrouve dans un hôtel de Chypre, afin de décompresser et se préparer à retrouver la «vie normale». Un programme dont les vertus ne sont pas évidentes, faisant côtoyer de grands traumatisés avec de riches touristes. Le second personnage a 51 ans. Il s’appelle François Vély. On pourrait y reconnaître un Vincent Bolloré, un Bernard Arnault ou encore un Patrick Drahi, bref un tycoon qui est à la tête d’un groupe de téléphonie mobile qui s’est développé à partir du minitel rose et dont les marottes sont les médias (il vient de racheter un grand quotidien) et l’art contemporain (il aime parcourir les salles de vente). Vient ensuite Osman Diboula. À l’opposé de François Vély, ce fils d’immigrés ivoiriens a grandi dans la banlieue parisienne la plus difficile. Toutefois, grâce à son engagement – il avait créé un collectif, «avait imaginé des sorties de crise, présenté les quartiers en difficulté sous un autre jour» et était devenu porte-parole des familles lors des émeutes de Clichy-sur-Bois. Du coup les politiques s’intéressent à lui et lui va s’intéresser à la politique. Il gravit les échelons jusqu’à se retrouver dans les cabinets ministériels. Mais n’est-il pas simplement le black de service, chargé de mettre un peu de diversité au sein du gouvernement ? À ses côtés une femme tout aussi ambitieuse ne va pas tarder à le dépasser dans les allées du pouvoir.Puis vient Marion Decker, envoyée spéciale sur les zones de guerre. Jeune et jolie, «il y avait de la violence en elle, un goût pour la marginalité qui s’était dessiné pendant l’enfance et l’adolescence quand, placée de famille d’accueil en famille d’accueil, elle avait dû s’adapter à l’instabilité maternelle, une période qu’elle avait évoquée dans un premier roman remarqué, Revenir intact, un texte âpre, qui lui avait permis de transformer une vie dure en matière littéraire». Ce caractère trempé fascine François Vély qui n’hésite pas à délaisser son épouse pour partir à la conquête de la journaliste. Il l’invitera pour quelques jours à Chypre.Dès lors le roman peut se déployer, jouer sur tous les registres du drame et de la comédie, et ce faisant, dresser un état des lieux de ce XXIe siècle commençant.Le lieutenant Romain Roller craint de retrouver sa femme Agnès, sa famille et ses amis. Pris dans un stress post-traumatique, il essaie vainement d’oublier son cauchemar. Quand il croise Marion, c’est pour lui comme une bouée de sauvetage. Dans ses bras, il oublie ses plaies et sa culpabilité, ayant survécu à l’embuscade mortelle dont son bataillon a été victime et dont le récit-choc ouvre le roman. Il fait l’amour avec la rage du désespoir et se sent perdu dès qu’elle le quitte pour sa «vraie vie».Car ce n’est vraiment pas le moment de quitter François Vély. Le capitaine d’industrie est pris dans une sale affaire, après la publication d’un entretien illustré par une photo le montrant assis sur une chaise représentant une femme noire «soumise et offerte». Lui dont la famille a voulu, par souci d’intégration, changer son nom de Lévy en Vély, se retrouve accusé de racisme et d’antisémitisme. Le scandale dont les réseaux sociaux font leurs choux gras ne tarde pas à prendre de l’ampleur et la société est salie. Confronté à un fils qui entend renouer avec ses racines et partir en Israël rejoindre un groupe fondamentaliste, il doit aussi surmonter le suicide de sa femme qui s’est jetée sans explication d’un immeuble.«Il croyait vraiment qu’un couple peut survivre à un drame sans en être atteint, déchiré, peut-être même détruit ? L’amour n’est pas fait pour l’épreuve. Il est fait pour la légèreté, la douceur de vivre, une forme d’exclusivité, une affectivité totale. L’amour est un animal social impitoyable, un mondain qui aime rire et se distraire – le deuil le consume, la maladie atteint une part de lui-même, celle qui exalte le désir sexuel, les conflits finissent par le lasser, il se détourne.»En courts chapitres, qui donnent un rythme haletant au récit, on va voir s’entremêler les ambitions des uns, la douleur des autres. Le tout sans oublier quelques rebondissements qui font tout le sel d’une intrigue que l’on n’a pas envie de lâcher. François, qui a eu vent de son infortune, aura-t-il la peau de Roller ? Rejouera-t-il l’histoire du Roi David et de Bethsabée ? Osman Diboula parviendra-t-il à éteindre l’incendie qui met en péril l’empire de son ami ? Retrouvera-t-il les grâces d’un Président de la République qui semble l’avoir mis sur une voie de garage ? Romain quittera-t-il sa femme pour Marion ? À 29 ans, cette dernière quittera-t-elle son confort matériel pour une aventure incertaine ? Partez à la découverte de ce grand roman pour le savoir, au risque de perdre cette insouciance qui lui donne son titre : «quelque chose en nous était perdu, non pas l’innocence – car il y avait longtemps que nous n’y croyions plus – mais l’insouciance…»http://urlz.fr/4gRK
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  • Wal.li
    January 1, 1970
    Das Trauma unserer ZeitNach seinem Afghanistan-Einsatz soll der Soldat Romain Roller ein paar Tage auf Zypern entspannen. Ein Debriefing sozusagen, eine Verarbeitung. Dies allerdings erweist sich als unmöglich, denn Roller hat nur knapp überlebt während seine Kameraden schwer verletzt wurden oder starben. Wenn man sich schuldig fühlt, kann das Überleben zur Qual werden. Einzig das Zusammentreffen mit einer Journalistin, die er gerade kennengelernt hat, scheint ihm etwas Frieden bring Das Trauma unserer ZeitNach seinem Afghanistan-Einsatz soll der Soldat Romain Roller ein paar Tage auf Zypern entspannen. Ein Debriefing sozusagen, eine Verarbeitung. Dies allerdings erweist sich als unmöglich, denn Roller hat nur knapp überlebt während seine Kameraden schwer verletzt wurden oder starben. Wenn man sich schuldig fühlt, kann das Überleben zur Qual werden. Einzig das Zusammentreffen mit einer Journalistin, die er gerade kennengelernt hat, scheint ihm etwas Frieden bringen zu können. Die junge Frau ist jedoch mit einem bekannten französischen Manager liiert. Als dieser durch eine grobe Unachtsamkeit in Schwierigkeiten gerät, erhält er unerwartet Hilfe durch einen politischen Aufsteiger, der seinerseits zumindest zeitweilig die Gunst verloren zu haben scheint.Journalisten, Krieger, Manager, Politiker - aus diesen Fäden webt die Autorin Karine Tuil ein dichtes Netz. Jeder scheint seinen eigenen Krieg zu führen, der mit rohen und aufwühlenden Worten geschildert wird. Es zeichnet sich ein Bild unserer Zeit, von Haltlosigkeit, Unruhe, Leere gekennzeichnet. Aufstieg und Abstieg sind in Null Komma Nichts möglich. Man wähnt sich sicher, sollte glücklich sein und ist doch nicht zufrieden. Man glaubt, die Gesellschaft stoße einen fort, und muss doch erkennen, dass sich die Meinung eben der Gesellschaft mitunter schneller ändert als der Wind wechselt. Eine heutige Welt, in der man weder sich selbst noch das Gefüge verstehen kann. Machtspiele geben sich den Anschein wichtiger zu sein als alles andere. Die Hauptpersonen sind mit sich selbst nicht im Reinen und die Umgebung sei es persönlich oder beruflich verschlimmert die Lage eher. Echte Hilfe scheint es nicht zu geben, echte Verarbeitung oder Selbsterkenntnis ebenfalls nicht. Wie Blättchen im Wind verändern sich die Situationen, beeinflusst von außen, kaum durch innere Stärke gesteuert. Dieser Roman zeichnet ein schwer verdauliches Bild unserer Zeit, traumatisierte Soldaten, selbstgefällige Unternehmer, wetterwendische Politiker, getriebene Journalisten. Starker Tobak, Rauch, an dem man sich wahrlich verschlucken kann. Ein Buch, das erschöpft und nachdenklich macht, das wenig Hoffnung lässt und den Leser mit ausgesprochen harten Szenen konfrontiert. Ein Buch, in dem ein Spiegel vorgehalten wird, dessen Bild sicher nicht jedem gefallen wird. Ein Bild, dessen Veränderung sicher in der Hand eines jeden selbst liegt.
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  • GONZA
    January 1, 1970
    Je pense que ce livre avait beaucoup de potentiel, mais j'ai le sentiment, malgré 525 pages, l'auteur a choisi de ne pas aller en profondeur, mais plutôt de laisser mentionné, de sorte qu'il est alors le devoir de lecteur de déduire quelque chose de la finale. Je suis désolé, mais je suis paresseux, après avoir lu cette brique, j'aurais préféré les conclusions aussi, parce que je me sentais très bas, surtout du dernier chapitre.Credo che questo libro avesse molte potenzialità, ma ho Je pense que ce livre avait beaucoup de potentiel, mais j'ai le sentiment, malgré 525 pages, l'auteur a choisi de ne pas aller en profondeur, mais plutôt de laisser mentionné, de sorte qu'il est alors le devoir de lecteur de déduire quelque chose de la finale. Je suis désolé, mais je suis paresseux, après avoir lu cette brique, j'aurais préféré les conclusions aussi, parce que je me sentais très bas, surtout du dernier chapitre.Credo che questo libro avesse molte potenzialità, ma ho la sensazione, nonostante le 525 pagine, che l'autrice abbia scelto di non addentrarsi in profondità, quanto piuttosto di lasciare accennate, in modo che sia poi il lettore a dedurre qualcosa dal finale. Mi dispiace, ma siccome io sono pigra, dopo aver letto questo mattonazzo, avrei preferito ci fossero anche le conclusioni, perché mi sono sentita piuttosto presa in giro, specialmente dall'ultimo capitolo.
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  • Elodie Lb
    January 1, 1970
    Un roman incroyable ! D'une richesse et d'une violence époustouflantes ! À lire sans tarder
  • Linoa
    January 1, 1970
    Ma révélation de la rentrée littéraire !
  • Stephen
    January 1, 1970
    Le roman commence hyper bien mais s'étiole à la longue. Un livre sur le racisme qui baigne dans le cliché et se répète trop souvent. Tuil a surtout du mal avec les dialogues. Dommage.
  • miss.mesmerized mesmerized
    January 1, 1970
    Drei Männer, drei Schicksale. Romain Roller kehrt mit seinem Team aus Afghanistan zurück. Sie sind in einen Hinterhalt geraten und er konnte seine Männer nicht beschützen. Der Stress des Auslandseinsatzes, die permanente Gefahr und die Selbstvorwürfe werfen den jungen Vater völlig aus der Bahn. Eine Rückkehr in das alte Leben schein unmöglich. Sicher fühlt er sich nur bei der Journalistin Marion Decker, mit der er ein Verhältnis anfängt. Diese ist an einer Beziehung mit ihm jedoch nicht wirklich Drei Männer, drei Schicksale. Romain Roller kehrt mit seinem Team aus Afghanistan zurück. Sie sind in einen Hinterhalt geraten und er konnte seine Männer nicht beschützen. Der Stress des Auslandseinsatzes, die permanente Gefahr und die Selbstvorwürfe werfen den jungen Vater völlig aus der Bahn. Eine Rückkehr in das alte Leben schein unmöglich. Sicher fühlt er sich nur bei der Journalistin Marion Decker, mit der er ein Verhältnis anfängt. Diese ist an einer Beziehung mit ihm jedoch nicht wirklich interessiert, steckt ihr Mann gerade im größten Skandal seines Lebens. Der erfolgreiche Manager François Vély will in den kleinen Kreis der Großen und Mächtigen vordringen, doch nach einem Interview steht der Vorwurf von Rassismus im Raum, dem er kaum etwas entgegensetzen kann. Seine jüdische Herkunft, die er eigentlich erfolgreich verdrängt hatte, rückt zunehmend in den Fokus der Medien, die nach weiteren Skandalen gieren. Genauso am Ende scheint Osman Diboula. Einst Lieblingsschüler des Präsidenten, der junge Mann aus der Banlieue, der so schön die Toleranz der hohen Politiker demonstrieren konnte, ist in Ungnade gefallen und wird aus dem Elysée gedrängt. Ein brillanter Coup soll ihn zurück an die Spitze katapultieren: er ergreift öffentlich Partei für Vély und steht plötzlich im Zentrum des Interesses. Die Wege der drei Männer am Scheideweg ihres Lebens kreuzen und verflechten sich zunehmend und sie rasen unaufhörlich auf den großen Knall zu.Karine Tuils neuer Roman greift gleich mehrere aktuelle politische Themen auf und verarbeitet diese gelungen literarisch. Das Posttraumatische Stresssyndrom, an dem Romain Roller ganz offenkundig leidet, wird hierbei sehr greifbar dargestellt. Die Regierung scheint zu glauben, dass drei Tage im Luxushotel den Soldaten reichen, um sich wieder zu akklimatisieren und in die Normalität zurückzukehren. Dass diese unfähig sind, jemals wieder normal in die Gesellschaft einzugliedern, wird am Beispiel Romains besonders deutlich. Wer den Krieg nicht erlebt hat, kann kaum nachvollziehen, was ihn bewegt und warum er nicht einfach zu Frau und Kind ins traute Heim zurückgehen und tun kann, als wäre nichts gewesen. Die Flucht wieder in den Krieg scheint die einzige logische Konsequenz.Das Paar Osman Diboula und seine Freundin und spätere Ehefrau sind symptomatisch für die französische Gesellschaft mit ihren abgeschotteten Eliten. Ein Vordringen ins Zentrum der Macht ist an den richtigen Background und die richtigen Schulen geknüpft. Fremde will man da nicht, einzelne als Vorzeigebeispiel für die ach so hohe Toleranz werden genauso schnell fallengelassen wie sie aufsteigen konnten. Osmans Erfahrungen für den Kellner oder Fahrer gehalten zu werden aufgrund seiner Hautfarbe sind direkt der Realität entnommen und verdeutlichen, dass auch im 21. Jahrhundert immer noch dieselben Muster wirken. Zuletzt Vély, der den rasanten Absturz eines Wirtschaftsbosses repräsentiert. Die Medien und ihre unermüdliche Suche nach verwertbarem Material für ihre Gazetten sind ein wichtiger Machtfaktor, der auch die ganz Großen zu Fall bringen kann. Für mich eine traurige Figur, verfügt er doch nicht über Mittel, sein Privat- oder Berufsleben selbstständig wieder auf die Reihe zu bringen. Dass er am Ende auch noch für etwas bezahlen muss, dass er nie war – geradezu klassisch tragisch.Ein Roman mit vielen Facetten und Denkanstößen, der geschickt und glaubwürdig konstruiert ist, indem er die Figuren immer wieder zusammenführt und sie doch keine Gemeinschaft bilden lässt, obwohl die drei Männer gleichsam tief in der Krise stecken. Messerscharfe Beobachtungen Frankreichs und der französischen Gesellschaft prägen die Erzählung. Die Figuren sind fast Karikaturen ihrer gesellschaftlichen Funktion, können aber so umso drastischer die Verfehlungen repräsentieren und umso deutlicher machen, wie Leichtsinnigkeit (an dieser Stelle ist der französische Titel weitaus passender als der deutsche: „L’Insouciance“) das fragile Gebilde des öffentlichen Ansehens zum Einsturz bringen kann. Keine heitere, unbeschwerte französische Lektüre – aber das Land befindet sich kurz vor der Präsidentschaftswahl 2017 auch nicht in einem heiter-unbeschwerten Zustand, sondern wird von Karine Tuil erbarmungslos eingefangen in seinem aktuellen Sein.
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  • Steffi Kohl
    January 1, 1970
    Trifft den Nerv unserer ZeitDie Leseprobe zum Roman begann sehr spannend. Und die Autorin erweist sich als sachkundig. Das Cover ist schnörkelos und passt zum nüchternen Schreibstil.Menschen, die getrieben sind von dem Wunsch nach Anerkennung, Geld und Macht ; solche Menschen begegnen uns beinahe täglich, nicht nur in den Medien , nein auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.Es scheint ein Buch mit Tiefgang zu sein, ein Abriss der weltweiten Lage, ein Abriss im Besonderen d Trifft den Nerv unserer ZeitDie Leseprobe zum Roman begann sehr spannend. Und die Autorin erweist sich als sachkundig. Das Cover ist schnörkelos und passt zum nüchternen Schreibstil.Menschen, die getrieben sind von dem Wunsch nach Anerkennung, Geld und Macht ; solche Menschen begegnen uns beinahe täglich, nicht nur in den Medien , nein auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft.Es scheint ein Buch mit Tiefgang zu sein, ein Abriss der weltweiten Lage, ein Abriss im Besonderen der französischen Gesellschaft .Darauf war ich nach der “Unterwerfung“ von Houellebecq und der „Summe unseres Glücks“ von François Roux echt gespannt.Dabei war von Anfang an klar, das wird kein reines Lesevergnügen, dafür ist die Thematik zu brisant.3 Menschen werden in die Welt geworfen – mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen seitens ihrer Geburt stehen sie an einer bestimmten Stelle der Gesellschaft.Da ist Romain Roller: er entstammt einem Pariser Armenviertel und wird Soldat. Nach mehreren Einsätzen in Krisengebieten kehrt er gebrochen nach Frankreich zurück und findet seinen Platz nicht. Da ist Osman Diboula : auch er aus diesem Armenviertel . Früher Sozialarbeiter, hat er es scheinbar geschafft: in den engsten Kreis des französischen Präsidenten. Aber seine Position ist wackelig und sie schützt ihn nicht vor rassistischen Konfrontationen.Da ist François Vely oder auch Levy: ein reicher Unternehmer, der sich plötzlich als raffgieriger Jude wieder findet. Diese 3 Protagonisten wählt Karine Tuil , um uns ein Bild der französischen Klassengesellschaft zu zeigen , deren Schranken kaum zu überwinden sind. Die Helden bleiben in ihrem durch Geburt vorgegebenen Schranken stecken, stürzen beruflich und persönlich und reißen wie durch eine Lawine andere mit. Ein Schlüsselroman , dessen Konstellationen uns allen bekannt sein dürften. Eine Gesellschaftskritik, die sich stellenweise wie ein Krimi liest.
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  • Barbara
    January 1, 1970
    Frankreichs, besser Paris' Machtelite, steht im Mittelpunkt von Tuils Gegenwartsroman, der zwischen Afghanistan, Paris und dem Irak spielt. Zwischen drei Protagonistenpaaren spannt die Autorin ein Beziehungsgewebe auf, in dem sie u.a. institutionellen und individuellen Rassismus/Antisemitismus, Machtstrukturen und Profitstreben thematisiert und ihre Auswirkungen auf die persönlichen Beziehungen beleuchtet. Alles in allem viel Stoff zum Nachdenken, der allfällige Kritik an dem Roman (z.B. die Fra Frankreichs, besser Paris' Machtelite, steht im Mittelpunkt von Tuils Gegenwartsroman, der zwischen Afghanistan, Paris und dem Irak spielt. Zwischen drei Protagonistenpaaren spannt die Autorin ein Beziehungsgewebe auf, in dem sie u.a. institutionellen und individuellen Rassismus/Antisemitismus, Machtstrukturen und Profitstreben thematisiert und ihre Auswirkungen auf die persönlichen Beziehungen beleuchtet. Alles in allem viel Stoff zum Nachdenken, der allfällige Kritik an dem Roman (z.B. die Frage nach Klischees) nebensächlich macht. Spannend!
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  • Marie-Pierre
    January 1, 1970
    Un roman superbe! Grande force dans le texte et dans les personnages.Un détour par les arcanes du pouvoir qui laisse pantois. On reste sans voix face à la détresse des soldats qui reviennent de mission. Leurs traumatismes sont fort bien documentés sans tomber dans le patos.J'ai découvert cet auteur par le biais de ce roman et ce fut une belle découverte qui m'a conduit à acheter ces autres parutions.
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  • Hala
    January 1, 1970
    Un roman un peu trop foisonnant et ambitieux. Karine Tuil y mêle conflits géopolitiques, coulisses du pouvoir, terrorisme et banlieue. De nombreux sujets de notre époque sont traités comme l'identité, le racisme, le déterminisme et les fractures sociales mais tout cela manque de profondeur.Trop de clichés, les personnages sont trop stéréotypés, trop de répétitions.C'est bien dommage cela aurait pu être un très bon roman, le style de Karine Tuil est très fluide et riche.
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  • Raynald Provost
    January 1, 1970
    Au début j'ai trouvé le roman verbeux puis je me suis laissé séduire par la critique sociale et le propos. Je ne connais pas à fond la société française et je me suis demandé si le portrait était fidèle. Racisme, élitisme et misogynie?
  • Claudia
    January 1, 1970
    A very special book. I had it on my shelf for month and thought I do not want to read about war.We have so many problems right now I like an entertaining book. However I started reading it and could not put it down.
  • Cecile
    January 1, 1970
    Un livre qui se lit facilement avec une histoire assez prenante. C'est assez bien écrit. Les personnages sont néanmoins un peu caricaturaux. On n'y croit qu'à moitié. Mais agréable à lire.
  • Anooo
    January 1, 1970
    Das Buch "Die Zeit der Ruhelosen" von Karine Tuil hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Es handelt sich hier um einen Gesellschaftsroman, der das aktuelle Zeitgeschehen auf den Punkt trifft. Der Roman spielt überwiegend in Frankreich. In wechselnden Kapiteln wird die Geschichte der drei Hauptprotagonisten Romain Roller, ein Soldat, der aus einem Afghanistan Einsatz nach Frankreich zurückkehrt; François Vely, ein erfolgreicher Geschäftsmann und Osman Diboula, ein Politiker, erzählt. Es war n Das Buch "Die Zeit der Ruhelosen" von Karine Tuil hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Es handelt sich hier um einen Gesellschaftsroman, der das aktuelle Zeitgeschehen auf den Punkt trifft. Der Roman spielt überwiegend in Frankreich. In wechselnden Kapiteln wird die Geschichte der drei Hauptprotagonisten Romain Roller, ein Soldat, der aus einem Afghanistan Einsatz nach Frankreich zurückkehrt; François Vely, ein erfolgreicher Geschäftsmann und Osman Diboula, ein Politiker, erzählt. Es war nicht so leicht in den Roman reinzukommen, da er sehr komplex ist und viele verschiedene Handlungsstränge verbindet. Vor allem baut sich die Spannung sehr langsam auf und es sind viele Längen vorhanden. Die letzten hundert Seiten haben mir am besten gefallen und da konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Zusammfassend ist der Roman auf jeden Fall lesenswert.
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  • Zoé
    January 1, 1970
    Une vraie claque !
  • Steve Jackowski
    January 1, 1970
    En plein milieu du premier chapitre, j’ai failli interrompre ma lecture tant le roman était violent, sombre et déprimant. On y rencontre Romain, soldat en Afghanistan qui, après avoir perdu la plupart des membres de son unité, revient en France, physiquement indemne mais psychologiquement gravement blessé. Romain tombe follement amoureux de Marion, jeune journaliste, née dans un milieu modeste, mariée à François, PDG d’une grande entreprise. Ce dernier vient d’une famille aisée et n’a connu que En plein milieu du premier chapitre, j’ai failli interrompre ma lecture tant le roman était violent, sombre et déprimant. On y rencontre Romain, soldat en Afghanistan qui, après avoir perdu la plupart des membres de son unité, revient en France, physiquement indemne mais psychologiquement gravement blessé. ​Romain tombe follement amoureux de Marion, jeune journaliste, née dans un milieu modeste, mariée à François, PDG d’une grande entreprise. Ce dernier vient d’une famille aisée et n’a connu que le luxe tout au long de sa vie. Enfin, il y a Osman, ex-animateur social en banlieue devenu conseiller du Président de la République. Et puis tout bascule. Osman perd son poste auprès du Président parce qu’il a mal réagi à une remarque raciste. François commet un acte dont il ne mesure pas les conséquences, du fait de son éducation, et risque de tout perdre : sa réputation, ses amis, sa femme, sa vie. Quant à Marion, elle se retrouve déchirée entre ses deux amants et leurs vies tellement différentes. Ces quatre personnages se trouvent à la merci d’une société moderne sans pitié face à leurs problématiques identitaires. Peut-on échapper à son passé, à sa condition sociale ? Karine Tuil met en valeur des thèmes d’actualité : les réseaux sociaux, la guerre contre le terrorisme, le racisme, l’élitisme, la dérive des jeunes, soit tout ce que notre société peut produire de malsain. L’écriture est rythmée, et bien que le roman soit assez long (500 pages), il se lit vite. Je recommande vivement L’Insouciance !
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  • Cmorice
    January 1, 1970
    De retour d’Afghanistan où il a perdu plusieurs de ses hommes, le lieutenant Romain Roller est dévasté. Au cours du séjour de décompression organisé par l’armée à Chypre, il a une liaison avec la jeune journaliste et écrivain Marion Decker. Dès le lendemain, il apprend qu’elle est mariée à François Vély, un charismatique entrepreneur franco-américain, fils d’un ancien ministre et résistant juif. En France, Marion et Romain se revoient et vivent en secret une grande passion amoureuse. Mais Franço De retour d’Afghanistan où il a perdu plusieurs de ses hommes, le lieutenant Romain Roller est dévasté. Au cours du séjour de décompression organisé par l’armée à Chypre, il a une liaison avec la jeune journaliste et écrivain Marion Decker. Dès le lendemain, il apprend qu’elle est mariée à François Vély, un charismatique entrepreneur franco-américain, fils d’un ancien ministre et résistant juif. En France, Marion et Romain se revoient et vivent en secret une grande passion amoureuse. Mais François est accusé de racisme après avoir posé pour un magazine, assis sur une œuvre d’art représentant une femme noire. À la veille d’une importante fusion avec une société américaine, son empire est menacé. Un ami d’enfance de Romain, Osman Diboula, fils d’immigrés ivoiriens devenu au lendemain des émeutes de 2005 une personnalité politique montante, prend alors publiquement la défense de l’homme d’affaires, entraînant malgré lui tous les protagonistes dans une épopée puissante qui révèle la violence du monde
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  • Andreas Steppan
    January 1, 1970
    Ist zwar einigermaßen spannend und von der Handlung her mit einer gewissen Souveränität konstruiert, bleibt aber von der angestrebten umfassenden Gesellschaftsanalyse her flach und hat unübersehbare sprachliche Schwächen.Meine ausführliche Rezension:https://buchuhu.wordpress.com/2017/11...
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  • Maghily
    January 1, 1970
    Un roman dur qui nous présente des personnages froids, ambitieux mais surtout détruits par la vie, quelque soit leur classe sociale. On y découvre l'envers du milieu politique mais aussi l'horreur de la guerre et des traumatismes qu'elle cause, une fois de retour à la vie civile. C'est un roman ancré dans l'actualité, qui fait la part belle aux questions identitaires.
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  • Liizzie
    January 1, 1970
    I was sincerley disappointed by this book. The characters were really cliché and it felt overly racist and intolerant to be believable. I could not find the will to finish it.
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